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Röntgenlauf-Halbmarathon im BergischenJörg war in Laufschuhen unterwegs Am letzten Sonntag war es endlich soweit. Der Start zu meinem ersten Halbmarathon stand an. Eigentlich wollte ich ja schon in Köln den Marathon gelaufen sein musste dies aber leider absagen da ich einfach zu wenig Zeit zum trainieren hatte. Meine Laufpremiere feierte ich also beim Röntgenlauf in Remscheid. Dieser Lauf geht nicht wie sonst meist üblich über asphaltierte Straßen sondern querfeldein durchs schöne Bergische Land. Durch die gegebene Topographie dieser Region mussten während des Halbmarathons 400hm überwunden werden. Pünktlich um 8.30 fiel der Startschuss zu meinem Lauf ins ungewisse. Mit mir machten sich knapp 1000 Läufer auf dieser Distanz auf den Weg. Alles in allem starteten an diesem Tag ca. 3000 Teilnehmer auf den verschiedensten Distanzen in Remscheid. Noch nie bin ich weiter als 16km an einem Stück gelaufen und das ist auch schon ein Jahr her und hinzu kommt das ich erst seit knapp 8 Wochen wieder mit dem Lauftraining begonnen habe. Die Devise für mich lautete, bloß nicht vom Tempo der waschechten Läufer anstecken lassen sondern meinen eigenen Rhythmus versuchen zu laufen. Dies stellte sich sehr schnell als schwierig heraus denn schließlich war es ein Wettkampf und da kann und will man irgendwie sich nicht dauernd überholen lassen. Die ersten Kilometer waren ein ständiges auf und ab wobei ich feststellte das ich besser rauf als runter laufen kann. Ab Kilometer 10 der zu meiner Verwunderung relativ schnell erreicht war erhöhte ich mein Tempo da es mir noch richtig gut ging ( vielleicht lag es auch an der schnellen Musik aus meinem iPod) obwohl bis dahin schon die meisten Höhenmeter überwunden wurden. Bei Kilometer 18 tauchte dann die letzte zu erklimmende Steigung auf vor der mich auch schon die Kollegen aus meinem Heimatverein Velo Solingen gewarnt hatten. Vor dem Start sagten sie mir das da die meisten Läufer diesen Berg hochgehen. Das kam für mich aber nicht infrage denn ich hatte Angst wenn ich aufhöre zu laufen Krämpfe zu bekommen so trabte ich also die letzte Steigung hinauf und überholte etliche Läufer. Kurz vor dem Gipfel gab es einen Stand mit Prosseco den ich allerdings links liegen ließ. Die letzten 3 Km gingen dann leicht abfallend bis ins Ziel am Clemenshammer wo eine Riesen Menschenmenge ordentlich Bambule machte. Mit einem fulminanten Schlussspurt schaffte ich es noch weitere Läufer zu kassieren um kam nach 1:44:16 Std. im Ziel an. Gesamt Platz 160 AK Platz 14. Die Zeit hört sich jetzt vielleicht nicht berauschend für einen Halbmarathon an aber wenn man bedenkt das es kein Straßen sondern Geländelauf war bin ich mehr als zufrieden zumal ich erst seit kurzer Zeit wieder laufe. Alles in allem eine schöne sportliche Abwechslung die durchaus Ihre Reize hat vor allem in dieser schönen Landschaf in unserem „Bergischen Land“. Ach ja eines habe ich noch dazu gelernt. Trinken aus Plastikbechern während man läuft ist ein verdammt schwieriges unterfangen. Bis bald Jörg |