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Der Winter macht Radsportler erfinderisch

Was gibt es schöneres, als einen Spaziergang durch eine malerisch verschneite Winterlandschaft und danach ein heißer Tee vor dem Kamin? – Radfahren! Allerdings hat der Winter die Republik derzeit voll im Griff. Deutschland liegt unter einen geschlossenen Schneedecke. Nicht selten fällt das Thermometer des Nachts unter die -10°C-Marke. Die Folge: Radtraining ist auf den glatten, vereisten Straßen quasi unmöglich. Der Straßenrenner staubt langsam aber sicher ein.

 

Derzeit wird von Radsportlern daher Erfindergeist gefordert, denn die üblichen Grundlagen-Kilometer werden selbst die Härtesten in diesem Winter nicht auf der Straße machen. Bei Jörg, Julian und Philipp sind daher die Laufschuhe ein beliebtes Trainingsgerät. Immerhin ist man an der frischen Luft, auch wenn die Fortbewegung auf eisigem Geläuf auch nicht immer leicht fällt. Doch genau das hat auch noch etwas Positives: Je anstrengender die Fortbewegung, desto größer der Trainingseffekt. Sofern es das Wetter zulässt – und das ist nicht gerade häufig – geht’s dann noch mit dem stollenbereiften Zweirad in die Natur oder Rolle und Spinning-Rad ergänzen das Training.

 

Ingo und Jürgen setzen voll auf die Karte „Rollentraining“. Fast täglich wird auf der „künstlichen Strasse“ trainiert. Als Ausgleich stehen dann noch ein paar Einheiten im Fitness-Studio an. Dort wird auch im Süden der Republik für Kraft gesorgt. Aus den südlichen Bundesländern wird aber auch gemeldet, dass man den Schnee kurzerhand auf seine positiven Eigenschaften reduziert und auf selbigem mit rutschigen Brettern – genannt Ski – trainiert.

 

Es gibt also verschiedenste Möglichkeiten, wie ein Radsportler trotz der derzeitigen Wetterlage trainieren kann. Und dennoch: Eigentlich sitzen wir doch am liebsten auf dem Rad und würden uns freuen, wenn man doch noch einige Trainingskilometer auf der Straße absolvieren könnte, bevor es dann für die ersten in gut einem Monat ins Trainingslager auf die hoffentlich sonnige Radsportler-Insel Mallorca geht.